Was sitzt in unseren Köpfen fest, wenn wir das Wort „schwarze Mitbürger“ aussprechen? Bezieht sich unsere Vorstellung nur auf die Hautfarbe oder haben wir nicht auch Klischees im Kopf? Viele deutsche – und auch nichtdeutsche – PoC (People of Color), die in Deutschland aufgewachsen sind, stört das schon lange. Nach der Ermordung von George Floyd wird auch bei uns zurecht demonstriert und diskutiert. Die Frage bleibt: Werden die Debatten, die wir gerade über Rassismus erleben, auch Einfluss auf unsere Sprache haben? Werden wir uns mehr darüber bewusst, welche Begriffe wir benutzen? Vielleicht birgt die Sprache die Kraft, Ressentiments zu überwinden und Gräben zu schließen.
Mit Übertragung in Gebärdensprache